Medienmitteilung
Bau- und Verkehrsdepartement
Seit Oktober 2021 steht Velofahrenden auf der Münchensteinerbrücke in Richtung Gundeli ein breiter Velostreifen zur Verfügung. Die neue Verkehrsregelung hat sich bewährt: Velofahrende fühlen sich sicherer und der Verkehrsablauf funktioniert weiterhin gut. Der Kanton richtet den provisorischen Velostreifen daher nun definitiv ein.
Bis im Herbst 2021 war die Verkehrssituation auf der Münchensteinerbrücke insbesondere für Velofahrende eine Herausforderung. Wer hier mit dem Velo stadtauswärts unterwegs war und Richtung Dreispitz abbiegen wollte, musste eine Autospur überqueren, was regelmässig zu gefährlichen Situationen führte. Deshalb testete der Kanton ab Oktober 2021 eine neue Verkehrsführung: Der Velostreifen über die Brücke wurde von der Lindenhofstrasse bis zur Thiersteinerallee deutlich verbreitert, dem Autoverkehr steht auf diesem Abschnitt seither nur noch eine Fahrspur zur Verfügung (siehe Medienmitteilung vom 14. Juni 2021). Seither können Velofahrende die Münchensteinerbrücke sicher und komfortabel befahren und müssen keine Autospur mehr queren. Das steigert das persönliche Sicherheitsgefühl. Die Spurreduktion hatte keine grösseren Auswirkungen auf den Autoverkehr.
Diese Vorteile zeigten sich bereits nach der einjährigen Testphase. Als der Kanton die Verkehrsführung Ende 2022 dauerhaft umsetzen wollte, reichten der ACS und der TCS beider Basel allerdings Rekurs gegen das Vorhaben ein, da sie keine dauerhafte Spurreduktion für den Autoverkehr hinnehmen wollten. Im Dezember 2025 hat das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt die vorgesehene Verkehrsführung als zweck- und verhältnismässig beurteilt und den Rekurs abgewiesen.
Somit kann der Kanton die unterdessen gut eingespielte Verkehrsführung dauerhaft umsetzen und damit auch die wichtige Veloverbindung zwischen dem Kanton Basel-Landschaft und dem Stadtzentrum von Basel stärken. Der Kanton verbreitert zudem die Mittelinseln im Bereich der Verzweigung Hexenweglein / Peter Merian-Weg. Die Fussgänger-Überquerung wird dadurch komfortabler und auch der querende Veloverkehr profitiert von mehr Platz. Das provisorische Leitelement, das sich seit dem Start des Verkehrsversuchs auf der Brücke befindet, wird durch eine Sperrflächen-Markierung ersetzt.
Die Markierungsarbeiten werden nächste Woche ausgeführt – trockenes Wetter vorausgesetzt. Dies kann zeitweise dazu führen, dass der Verkehr weniger flüssig unterwegs sein kann als gewohnt.